Raumakustik in der Architektur – Grundlagen, Normen und Planungspraxis
Fortbildung

Raumakustik in der Architektur – Grundlagen, Normen und Planungspraxis

Düsseldorf
18.06.2026

Akustikingenieur und studierter Musiker Björn Federspiel (Akustikwerke GmbH, Köln) zeigt praxisnah, was zählt: Grundlagen, Normen, Planungspraxis mit Live-Messung im Raum.

Anerkannt von der Architektenkammer mit 8 Unterrichtseinheiten.
Datum
18.06.2026
Uhrzeit
09:00–17:00 Uhr
Ort
Düsseldorf
Teilnahmegebühr
kostenlos
Plätze
AK NRW · 8 UE
Sprache
Deutsch
Format
Präsenz
Verpflegung
Kaffee & Mittagessen inkl.

Drei Perspektiven, ein Tag

Akustik ist selten ein isoliertes Thema. Wer plant, kennt das: Materialwahl hängt von der Nutzung ab, die Nutzung von Daten, die meist niemand sauber erhebt. An diesem Tag bringen wir die drei Stränge erstmals in einen Raum — Akustikwerke für die DIN 18041, ParkEfficient mit dem Schwester-Produkt OfficeEfficient für die Auslastungs-Realität, Fenyx für die Frage, was am Ende wirklich rein darf. Sie nehmen 8 UE der Architektenkammer mit — und einen vollständigeren Blick auf Ihre nächste Workplace-Planung als das, was vom typischen Akustik-Seminar übrig bleibt.

Unsere Partner für dieses Event

Programm

  • 09:00–10:45 - Schulung Teil 1 (Vortrag, 90 Min.): Grundlagen – Schalldämmung vs. Schalldämpfung
  • 10:45–12:00 - Schulung Teil 2 (Vortrag, 75 Min.): Dimensionen der Schalldämpfung – Lautstärke, Nachhallzeit, Sprachverständlichkeit; Absorberklassen und Zertifikate gem. DIN EN ISO 11654, DIN 18041, ASR 3.7, VDI 2058
  • 12:00–13:00 - Mittagspause (60 Min.)
  • 13:00–14:30 - Praxisblock (90 Min.): Raumakustikmessung live – Demonstration mit Dodekaeder-Lautsprecher und geeichten Messmikrofonen, Interpretation der Messergebnisse, Ableitung von Planungsmaßnahmen
  • 14:30–16:30 - Workshop (90 Min.): Anwendung von Akustikpaneelen im Raum – Positionierung, Dimensionierung, Materialwahl anhand realer Grundrisse
  • 16:30–17:00 - Q&A und Diskussion (30 Min.): Moderierte Abschlussdiskussion, Übertragung auf eigene Projektsituationen

Zeitlicher Ablauf vorläufig. Finale Agenda folgt 14 Tage vor Veranstaltung.
Düsseldorf

Was Sie mitnehmen

1. Grundlagen der Raumakustik. Schallausbreitung, Absorption, Reflexion, Nachhallzeit
2. Relevante Normen und ihre Anwendung: DIN 18041, ASR A3.7, VDI 2569.
3. Planungspraxis: Raumvolumen, Materialwahl, Detaillösungen für Büro, Bildung und Kultur.
4. Live-Messung im Veranstaltungsraum mit konkreten Werten und Bewertung in Echtzeit.

Ihre Gastgeber

Frank Michael Rempel
Frank Michael Rempel
Head of Sales
FENYX GMBH

Zehn Jahre Geschäftsführer und Gesellschafter beim deutschen Marktführer für hochwertige Designmöbel und dann der Wechsel: Weg vom Verkauf von Neuware, hin zu Möbeln, die schon einmal da waren. Bei Fenyx leitet er den Vertrieb: Bestandsmanagement, Refurbishment, Liquidierung, im Schnitt 49% günstiger als Neukauf bei gleichem Standard. Sein Argumente sind ESG und Bilanz: Rückbau als strategische Vermögensbewegung, nicht als Entsorgungsproblem.

Björn Federspiel
Björn Federspiel
Akustikingenieur und studierter Musiker
Akustikwerke GmbH

Doppelstudium mit Sinn: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung (FH Trier), danach Jazz-Trompete und Studioproduktion (Hochschule für Musik Mainz). Daraus wurden zwei Visionen wahr: Die Akustikwerke GmbH mit eigener Manufaktur in Köln, wo er Räume akustisch misst, berechnet und die Elemente selbst herstellt, und das Tonstudio Raum1 Cologne, wo er für Fernsehproduktionen komponiert. Wer ein Akustikkonzept mit ihm bespricht, bekommt jemanden, der die DIN 18041 im Schlaf kennt und gleichzeitig hört, was in der Norm nicht steht.

Ella Heising
Ella Heising
Expertin für effiziente Office-Auslastung
Parkefficient GmbH

Drei Jahre lang hat Ella Heising den TechHub.K67 in Düsseldorf mit aufgebaut: Vom Einstieg als Hubmanagerin bis zur Geschäftsführerin. Heute verantwortet sie Partnerschaften und strategische Projekte bei ParkEfficient, wo es um messbar effiziente Park- und Office-Auslastung geht; parallel Dozentin an der Hochschule Fresenius (Go-To-Market). Bei Workplace-Konzepten zählt für sie weniger, wie das Büro nach dem Umbau auf dem Foto aussieht, sondern ob die Fläche danach wirklich anders genutzt und optimal ausgelastet wird und wie man das misst.

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